Sandra Navidi führt nach Davos auf den Olymp der kapitalistischen Super-Hubs

(erschienen in: Zeitschrift "Humane Wirtschaft" 1/2017)

Eines doppelten Rekords darf die außerordentliche Frau sich rühmen. Einerseits hat Sandra Navidi es fertiggebracht, das vielleicht langweiligste Buch der Saison zu schreiben: eine Aufzählung von Personen, die sämtlich nur Schemen bleiben, eine Aneinanderreihung von Orten und Superlativen, die sich von einem Kapitel zum anderen auf ermüdende Art wiederholen. Dabei ist ihr aber andererseits etwas Einzigartiges gelungen: Sie ist bis zu den olympischen Höhen der mächtigsten und reichsten Männer vorgedrungen, dorthin, wo die restlichen neunundneunzig Prozent der Menschheit niemals gelangen. Mit anderen Worten, Sandra Navidi, entführt uns zum Olymp nach Davos und anderen Kommandohöhen, um uns mit jenen wenigen Dutzend Menschen bekanntzumachen, die den heutigen Kapitalismus und seine Hauptakteure verkörpern und das Schicksal der Welt bestimmen. Das alles ist ihr noch dazu als Frau gelungen – eine außerordentliche Leistung, denn das Antlitz des Finanzkapitalismus ist männlich, patriarchalisch und ganz überwiegend brutal. Sandra Navidi führt nach Davos auf den Olymp der kapitalistischen Super-Hubs weiterlesen

Ein grober Unfug – wir bestrafen die Kreativität

Was spricht eigentlich dagegen,

dass wir endlich den Mut aufbringen, unser Wirtschaftssystem in seiner gegenwärtigen Verfassung als nicht-nachhaltig und daher sozial und ökologisch zerstörerisch zu bezeichnen? Ein grober Unfug – wir bestrafen die Kreativität weiterlesen