Der Schweizer Psychiater C. G. Jung sah die Welt des Menschen zweigeteilt: neben ihrer für alle sichtbaren und offiziellen Erscheinung gebe es immer auch einen sie begleitenden, oft ins Unbewusste verdrängten Schatten. Der Schatten der Aufklärung mit ihrer Verherrlichung der Vernunft war das Bestreben der Romantik, die dunklen und unbewussten Triebkräfte auszuloten. Der Schatten der Chemie war eine europaweit wuchernde Alchemie. Der Schatten der von der französischen Revolution eingeforderten Gleichheit der Menschen war die Diktatur Robespierres.
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