Die Weisheit des kontemplativen Lebens – inmitten von Mausefallen

Vor kurzem erhielt ich eine Notiz, dass der bekannte Wirtschaftsanalyst Meinhard Miegel sich von der Ökonomie ab- und nun der schöneren Sphäre von Kunst, Kultur und Religion zuwenden würde. Die Weisheit des kontemplativen Lebens – inmitten von Mausefallen weiterlesen

Der ökosoziale Staat

(auch erschienen in Tichys Einblick, fbkfinanzwirtschaft und scharflinks)

Unseren Kindern und Enkeln eine Natur zu erhalten, die durch den ökologischen Fußabdruck unserer Generation nicht weiter und immer noch stärker belastet wird – innerhalb Europas stößt diese Forderung inzwischen auf weitgehendes Verständnis. Wenige zweifeln heute noch daran, dass ein stetig steigender Ressourcenverbrauch uns zur Besinnung zwingt, zumal die Rest- und Schadstoffe der industriellen Produktion Luft, Wasser und Boden weltweit in immer stärkerem Maße belasten. Der ökosoziale Staat weiterlesen

Ante Portas: Radikale und Radikalismus

(auch erschienen in: Zeitschrift "Humane Wirtschaft" 4/2016 und Tichys Einblick)

Überall in Europa vom Süden bis in den hohen Norden stehen sie in den Startlöchern, bereit für den politischen Umbruch: Fremdenhasser, Europafeinde. In Österreich gelang es bei der jüngsten Bundespräsidentenwahl nur äußerst knapp – mit einem Stimmenvorsprung von weniger als einem Prozent – die extreme Rechte gerade noch abzuschmettern. Ante Portas: Radikale und Radikalismus weiterlesen

Starökonom Thomas Piketty und parasitärer Transfer

Im Altertum gab es offene Sklaverei, d.h. die Ausnutzung fremder Arbeit, um selbst keine Arbeit und Leistung verrichten zu müssen. Heute gibt es, was ich als verdeckte Sklaverei bezeichne. Die Leistung anderer Menschen macht sie sich gleichfalls zunutze, aber sie tut dies auf raffinierte Weise, nämlich so, dass die davon Betroffenen dies in der Regel nicht einmal bemerken, geschweige denn die sie ausbeutenden Herren kennen. Starökonom Thomas Piketty und parasitärer Transfer weiterlesen

Wirtschaft ohne Wachstum – warum das gegenwärtige Wirtschaftssystem eine Entwicklung zur Nachhaltigkeit ausschließt

Dieser Artikel wurde in „Eurokalypse Now? Es gibt einen Weg aus der Krise!“ leider fehlerhaft abgedruckt.

Seit der Club of Rome 1972 zum ersten Mal die Folgen eines grenzenlosen Wachstums auf dramatische Weise beschwor, wurde weltweit das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Wachstum und Naturvernichtung geschärft. Doch schon damals war vielen klar: Misstrauen, das man gegen das Wachstum schürt, muss auch den richtigen Gegner treffen. Wachstum an sich ist kein Übel. Wirtschaft ohne Wachstum – warum das gegenwärtige Wirtschaftssystem eine Entwicklung zur Nachhaltigkeit ausschließt weiterlesen