No society can do without social inequality, because it must foster the useful knowledge and skills of its citizens in order to survive in the competition among nations. If it were to defy this imperative—as Mao did during the Cultural Revolution and as Vladimir Putin has done since the attack on Ukraine, through which he lost his best minds to foreign countries—then a country slides into the abyss because it falls behind technologically. If, on the other hand—as in turbo-capitalism—it is a state’s declared goal to reward useful knowledge and skills beyond measure, then it risks an uprising by the disadvantaged segment of the population and thus destroys social stability. Nothing is as dangerous to a state’s cohesion as the resentment of segments of the population who were respected citizens just yesterday but suddenly count for nothing. When millions of Germans lost their jobs in the wake of the Great Depression of 1929 and were forced to beg at public soup kitchens to feed their families, they turned to a man who, until 1928, had been nothing more to the overwhelming majority than a political clown: they turned to Adolf Hitler.
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Schlagwort: Hillary Clinton
Putin und Trump – das Ressentiment und seine blutige Saat
Keine Gesellschaft kommt ohne soziale Ungleichheit aus, weil sie das nützliche Wissen und Können der Bürger fördern muss, um im Wettbewerb der Nationen zu bestehen. Würde sie sich diesem Imperativ widersetzen, wie es Mao zur Zeit der Kulturrevolution tat und Wladimir Putin seit dem Angriff auf die Ukraine, durch den er die besten Köpfe an das Ausland verlor, dann schlittert ein Land in den Abgrund, weil es technologisch zurückbleibt. Ist es dagegen – wie im Turbokapitalismus – das erklärte Ziel eines Staates, das im Wettrennen der Nationen nutzbringende Wissen und Können über alle Maßen zu honorieren, dann riskiert er den Aufstand des benachteiligten Teils der Bevölkerung, also die soziale Stabilität. Nichts ist für den Zusammenhalt eines Staates so gefährlich wie das Ressentiment von Bevölkerungsschichten, die gestern noch zu den geachteten Bürgern zählten, aber auf einmal nichts mehr gelten. Als nach der Großen Depression Millionen von Deutschen arbeitslos wurden und an öffentlichen Suppenküchen für ihre Familien betteln mussten, riefen sie einen Mann, der bis 1928 für eine überwältigende Mehrheit nicht mehr als ein Politclown gewesen war: sie riefen nach Adolf Hitler.
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