{"id":737,"date":"2014-05-11T12:55:42","date_gmt":"2014-05-11T10:55:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/?p=737"},"modified":"2017-05-31T15:28:10","modified_gmt":"2017-05-31T13:28:10","slug":"die-pfingstheuchler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/die-pfingstheuchler\/","title":{"rendered":"Die Pfingstheuchler"},"content":{"rendered":"<pre>(auch erschienen in: \"scharf-links\")<\/pre>\n<p><em>(Angeregt durch eine Gruppe \u00f6sterreichischer Pfingstvision\u00e4re, spricht dieser Essay eine Warnung aus: eine Warnung vor dem oberfl\u00e4chlichen Denken bis hin zu moralischer Unredlichkeit der religi\u00f6s allzu Bewegten und spirituell gar zu Beschwingten)<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Sie wissen genau, wie viele Kinder pro Tag weltweit an Unterern\u00e4hrung sterben, sie wissen, dass die Fl\u00fcchtlinge aus Afrika an die K\u00fcsten Europas dr\u00e4ngen und sie beschw\u00f6ren die Not der syrischen Immigranten, die an die Tore Deutschlands und \u00d6sterreichs pochen. Sie wissen um das ganze Elend der Welt und predigen es bei jeder Gelegenheit mit bebender Stimme, so als h\u00e4tten sie selbst darunter zu leiden. Vor allem aber wissen sie genau, wer die Verantwortung f\u00fcr dieses Elend tr\u00e4gt, n\u00e4mlich die anderen: stets die anderen. Der Innenminister zum Beispiel, der die Asylanten an den Grenzen auffangen l\u00e4sst und sie postwendend wieder abschiebt. Die Regierung nat\u00fcrlich, weil ihr der Sinn f\u00fcr Menschlichkeit fehlt. Die Bundesl\u00e4nder, weil sie viel mehr Auffanglager errichten k\u00f6nnten. Die Reichen, die keinerlei Empathie mit den Armen aufbringen. Kurz, die anderen sind schuldig, niemals aber sie selbst, die uns ihre Emp\u00f6rung so wortreich und so gekonnt aufzutischen verstehen.<\/p>\n<p>Auch die Wissenschaft wird nat\u00fcrlich schuldig gesprochen, weil sie uns angeblich das M\u00e4rchen von der Begrenztheit der Ressourcen erz\u00e4hlt, obwohl doch die Eingeweihten schon immer w\u00fcssten, dass alles nur ein Problem der Verteilung sei: Der Globus k\u00f6nne mindestens noch die doppelte Zahl an Menschen ern\u00e4hren. Nur Verteilung? Ja, aber wenn es wirklich nur ein Problem der Verteilung ist, warum verteilen <em>sie<\/em> denn gar nichts? \u00dcberall stehen doch Kl\u00f6ster leer, Pfarr- und Bischofssitze sind oft weit und gro\u00dfz\u00fcgig ausgelegt (man braucht da keineswegs erst an Tebartz-van Elst zu denken), aufgelassene Kirchen w\u00fcrden Raum genug bieten, und rechnet man noch die gro\u00dfe Zahl jener hinzu, die den Worten der Emp\u00f6rten ergriffen lauschen, dann stehen \u00fcberall in Deutschland und \u00d6sterreich Zehntausende von Wohnungen zur Verf\u00fcgung, von denen jede in Afrika wenigstens einem Dutzend, in Indien mehreren Dutzend Menschen Unterkunft bieten w\u00fcrde. Warum f\u00fchren sie immer nur sch\u00f6ne Reden, statt ihre Wohnungen und R\u00e4ume den Elenden und Fl\u00fcchtlingen zu \u00f6ffnen? Von diesen gibt es ja wirklich genug, wenn nicht aus Syrien oder Afrika, die kommen ja gar nicht erst \u00fcber die Grenze, sondern aus Teilen Europas selbst, z.B. Rum\u00e4nien, wo die \u00c4rmsten der Armen, die Roma, unter uns\u00e4glichen Bedingungen existieren. Also bitte, warum \u00f6ffnet nicht <em>ihr<\/em> \u2013 nicht irgendwer, sondern <em>allererst ihr<\/em> &#8211; eure \u00fcppigen Wohnungen diesen Menschen, teilt mit ihnen euren weit \u00fcberdurchschnittlichen Lebensstandard. Verstehen wir anderen denn die Bibel so v\u00f6llig falsch oder ist bei Lukas nicht w\u00f6rtlich zu lesen, dass der Samariter mit <em>eigener Hand<\/em> Hilfe leistet?<\/p>\n<p>Aber schade, selbst wenn ihr, die religi\u00f6s Beamteten und spirituell Emp\u00f6rten, einmal euer Eigenes gebt, opfert ihr kein Gut aus eigener Arbeit, denn ihr werdet ja vom Staat, d.h. von der Allgemeinheit erhalten. Gew\u00f6hnlich aber begn\u00fcgt ihr euch \u00fcberhaupt mit der Emp\u00f6rung: Die geht zu Herzen, aber sie kostet nichts \u2013 bezahlen, das sollen immer die anderen. Vom Staat, genauer gesagt, von der arbeitenden Bev\u00f6lkerung, die den Staat mit ihren Steuern erh\u00e4lt, verlangt ihr, dass er die Immigranten ins Land str\u00f6men l\u00e4sst, sie kleidet, ern\u00e4hrt, ihnen Unterk\u00fcnfte und m\u00f6glichst auch Arbeit bietet. Alles andere sei ungerecht, unmenschlich und unmoralisch: ihr wisst das so sch\u00f6n mit bebender Stimme oder in (an)klagendem Ton vorzutragen.<\/p>\n<p>Dabei seid ihr sogar im Recht: Es <em>ist<\/em> ungerecht, unmenschlich und unmoralisch. Nur leider w\u00e4re ein konsequent gegenteiliges Handeln um nichts weniger ungerecht, unmenschlich und unmoralisch. Diese Kehrseite der Medaille kommt euch nat\u00fcrlich nicht in den Sinn &#8211; die blendet ihr im Gegenteil sorgf\u00e4ltig aus. Denn nicht ihr w\u00fcrdet ja eure gut gesicherten Arbeitspl\u00e4tze verlieren, wenn man all die Elenden wirklich bei uns aufnehmen w\u00fcrde, betroffen w\u00e4re wiederum der hart arbeitende und jetzt schon am schlechtesten bezahlte Teil der Bev\u00f6lkerung. Deshalb gibt es ja einen Zerberus, genannt Innenminister, der den weitaus undankbarsten Posten in jeder Regierung besetzt, weil er im Dienst dieser hart arbeitenden und am schlechtesten bezahlten Mehrheit gegen\u00fcber den Elenden da drau\u00dfen unmenschlich und unmoralisch vorgehen <em>muss<\/em>, damit er nicht die eigene Bev\u00f6lkerung unmenschlich und unmoralisch behandelt. Innenminister zu sein, ist wahrlich kein Spa\u00df, man hat nur die Wahl zwischen verschiedenen Arten der Unmenschlichkeit.<\/p>\n<p>Das alles seht ihr, die Allzuemp\u00f6rten, nicht, denn ihr kennt nur eine einzige Wahrheit und noch dazu eine, die sich im sch\u00f6nen Gerede ersch\u00f6pft. Wer zu euch geh\u00f6ren will, der muss zuallererst einmal die hohe Kunst beherrschen, nur auf einem Auge zu sehen und nur mit einem Ohr zu h\u00f6ren &#8211; vor allem anderen muss er die Augen und Ohren verschlie\u00dfen: Selbstsicher, selbstgerecht und selbstgef\u00e4llig. Nirgendwo bl\u00fchen Scheinheiligkeit und Heuchelei so \u00fcppig wie unter den religi\u00f6s allzu Bewegten und den spirituell gar zu Beschwingten!<\/p>\n<p>Immer m\u00fcsst ihr herunterbeten, dass alles nur ein Problem der Verteilung sei und die Menschheit sich deshalb nach Belieben vermehren d\u00fcrfe: Keine S\u00fcnde sei so gro\u00df, wie dieser Vermehrung des Lebens eine Grenze zu setzen \u2013 selbst um den Preis, dass das entstehende Leben dann nur noch unter uns\u00e4glichen Bedingungen dahinvegetiert. Wiederum sind dann die anderen schuld, die sich nicht an eure heuchlerischen Ratschl\u00e4ge halten. Zum Beispiel die Chinesen mit ihrer von oben erzwungenen Einkind-Politik. Sie war grausam gegen die Menschen und ist es immer noch, aber sie hat dazu beigetragen, noch viel gr\u00f6\u00dferes und grausameres Leid zu verhindern: ohne diesen Eingriff des Staates w\u00e4re die Bev\u00f6lkerung dort auf mindesten zwei Milliarden gewachsen, und diese Menschenflut w\u00fcrde auch heute noch im tiefsten Elend dahinvegetieren &#8211; so wie sie es bis noch vor einem halben Jahrhundert tat.<\/p>\n<p>Alles nur ein Problem der Verteilung? Eben nicht. Selbst mit dieser Einkind-Politik kann das Land seine Menschen nicht mehr aus eigener Kraft ern\u00e4hren, deswegen kauft China in Afrika und S\u00fcdamerika gewaltige Landfl\u00e4chen auf und untergr\u00e4bt die Nahrungsbasis der dort heimischen Bev\u00f6lkerungen. Gewiss, zur Zeit vermag der Globus die etwa sieben Milliarden Menschen noch zu ern\u00e4hren, aber nur deswegen &#8211; h\u00f6rt ihr! \u2013 allein deswegen, weil wir alle auf Pump wirtschaften: zu Lasten k\u00fcnftiger Generationen, denn wir ern\u00e4hren uns im w\u00f6rtlichen Sinn von \u00d6l, wie jeder wei\u00df, eine versiegende Quelle. Die gr\u00fcne Revolution, mit der es gelang, den Ernteertrag auf gleicher Fl\u00e4che auf das Vierfache zu steigern, ist ohne den andauernden Einsatz petrochemischer Ressourcen nicht zu denken.<\/p>\n<p>All das brauchen die religi\u00f6s Emp\u00f6rten und spirituell Bewegten nicht zu wissen. Sie h\u00f6ren ja eine innere Stimme: Die sagt ihnen, dass der Globus ganz bestimmt vierzehn Milliarden zu tragen vermag. Diese Wahrheit brauchen sie nicht wie andere Menschen aus der profanen Wissenschaft zu beziehen, sondern nehmen sie von einer h\u00f6heren Stelle entgegen. Daher der Glanz in ihren Augen, daher ihre unersch\u00fctterliche Selbstgerechtigkeit und -gewissheit, daher auch ihre \u00dcberzeugung, dass sie schon das Aussprechen ihrer halbblinden, halbtauben Wahrheit zu einer besonderen Klasse von Menschen macht.<\/p>\n<p>Aber bitte, dieser Glanz ist verr\u00e4terisch. Noch bis vor zweihundert Jahren hat sich in euren Augen das Feuer der Scheiterhaufen gespiegelt, auf denen ihr Ketzer, Hexen, Heiden, Zweifler, Sodomiten (also vor allem Homosexuelle) und \u00fcberhaupt all jene Widersacher verbranntet, die ihr des Umgangs mit dem Teufel bezichtigt habt, nur weil sie eure Wahrheiten nicht teilten. Das darf man nicht sagen? Ihr sch\u00fcttelt emp\u00f6rt den Kopf und weist einen derartigen Blick in die Geschichte als dreist und anachronistisch zur\u00fcck, weil ihr die damals Verfemten doch l\u00e4ngst mit rituellen Umarmungen in euer Alltagsprogramm integriert?<\/p>\n<p>Gewiss, ihr gebt euch beflissen M\u00fche, die Erinnerung an eine mehr als tausendj\u00e4hrige Verfolgung Andersdenkender aus eurem und aus dem kollektiven Ged\u00e4chtnis zu l\u00f6schen. Die Absolution habt ihr einfach von oben eingefordert. Aber stellt euch doch bitte vor, dass einige von den Hunderttausenden, die ihr aus dem Leben gebrannt und gefoltert habt, dieses Leuchten in euren Augen auch heute noch sehen und davor ein zweites Mal zu Tode erstarren. Es waren eure Selbstgerechtigkeit, eure Selbstgewissheit, eure Selbstgef\u00e4lligkeit, euer angebliches Monopol auf DIE Wahrheit, womit ihre eine blutige Spur durch die Geschichte zogt. Habt ihr diese Vergangenheit jemals bew\u00e4ltigt, wollt ich auch nur etwas von ihr wissen?<\/p>\n<p>Nein, ihr habt die Vergangenheit niemals bew\u00e4ltigt, <em>ihr habt sie verdr\u00e4ngt<\/em>! Denn ihr gesteht euch nicht einmal ein, dass nicht ihr es wart, die religi\u00f6s Bewegten und spirituell Emp\u00f6rten, ihr, die Monopolisten der Wahrheit, die die Wandlung zu Toleranz gegen\u00fcber Andersdenkenden aus eigener Kraft und innerer \u00dcberzeugung vollbrachtet. Seid doch wenigstens hier einmal ehrlich! Die Wandlung zur Toleranz wurde euch von den Zweiflern und Ungl\u00e4ubigen, kurz den Humanisten der Aufkl\u00e4rung, abgerungen und aufgezwungen. Erst Voltaire, Diderot, Hume und Kant haben aus Europa einen Kontinent der vielen koexistierenden Wahrheiten und Lebensweisen gemacht, nachdem sich die Menschen auf euer Gehei\u00df noch ein Jahrhundert zuvor in blutigen Religionskriegen zerfleischten. <em>Allein die Zweifler und Ungl\u00e4ubigen sind es gewesen, die die Menschen das friedliche Zusammenleben lehrten<\/em>.<\/p>\n<p>Dennoch, bei aller Emp\u00f6rung \u00fcber eure Art der allzu wohlfeilen Emp\u00f6rung, sollten wir nicht vergessen, dass es auch noch eine andere Geschichte gab und dass es auch diese Geschichte weiterhin gibt. Es ist kaum zu glauben, aber auch die wirklichen Heiligen existieren, jene, die wie der biblische Samariter tats\u00e4chlich das <em>Eigene<\/em> an die Leidenden verschenkten. Sie allerdings leben meist nicht in Luxusquartieren, und in der Regel geht es ihnen verdammt schlecht, auch wenn sie nicht gerade gekreuzigt werden. In einer Stadt von 100 000 findet man selten mehr als einen einzigen aus ihren Reihen. Auf den gro\u00dfen Versammlungen, wo ihr, die religi\u00f6s Bewegten, eure gro\u00dfartigen Auftritte feiert und eure Krokodilstr\u00e4nen reichlich vergie\u00dft, sind sie jedenfalls nie zu sehen, das sch\u00f6ne Reden liegt ihnen nicht besonders. Denn sie sind ja den Heuchlern stets ein Dorn im Auge gewesen, durch ihre blo\u00dfe Gegenwart f\u00fchlen diese sich \u00fcberf\u00fchrt und entlarvt. Sie m\u00fcssen tot und unsch\u00e4dlich sein, bevor man sie selig spricht.<\/p>\n<p>Nun aber zu uns, der gro\u00dfen Mehrheit der Ungl\u00e4ubigen und Zweifler, die weder zu den Heiligen z\u00e4hlt noch sich im Besitze der einzigen Wahrheit w\u00e4hnt. Was machen denn wir? Seien wir ehrlich: Keiner von uns ist bereit, mehr als seine ausgedienten Hemden und Ger\u00e4te zu verschenken, niemand tritt auch nur einen einzigen Raum seiner eigenen Wohnung an Asylanten und Roma ab. Hin und wieder \u00fcberweisen wir anonym einen Betrag, um unser Gewissen ruhig zu stellen. Das ist alles. Es stimmt, wir sind um keinen Deut besser als die Heuchler, <em>aber wir predigen auch nicht den anderen, was wir selbst nicht fertig bringen und au\u00dfer ein, zwei Heiligen auch sonst niemand fertig bringt.<\/em><\/p>\n<p>Aber bitte, das hei\u00dft keineswegs, dass wir nicht eine bessere Welt f\u00fcr m\u00f6glich halten und dass es viele unter uns gibt, die dazu einen mehr oder weniger bedeutenden Beitrag leisten. Gegen den immer noch wachsenden Bev\u00f6lkerungsdruck, der den Planeten \u00f6kologisch zu ruinieren droht, hat niemand mehr getan und noch dazu auf eine f\u00fcr den Menschen so leidlose Weise als ein Wissenschaftler: Carl Djerassi &#8211; f\u00fcr alle Dunkelm\u00e4nner gleichwohl ein Feind des Lebens. F\u00fcr die Energiewende hat sich eine Politikerin eingesetzt, Angela Merkel. F\u00fcr die bessere Nutzung der Ressourcen und eine sinnvolle Reduzierung ihres Verbrauchs setzen sich \u00fcberall auf der Welt Tausende von Aktionsgruppen ein. Eine vern\u00fcnftige Einwanderungspolitik ist das gemeinsame Anliegen aller, die nicht nur das Elend der anderen, sondern auch die Auswirkungen auf die eigene Bev\u00f6lkerung im Auge haben. F\u00fcr diese Ziele wird keine Spiritualit\u00e4t ben\u00f6tigt, schon gar keine exklusive Wahrheit, keine spirituelle Emp\u00f6rungs- oder religi\u00f6se Gesinnungsethik, sondern lediglich das, was Max Weber einmal schlicht und knapp die \u201aVerantwortungsethik\u2019 nannte.<\/p>\n<p>Allerdings ist das nicht alles \u2013 nein es gibt noch eine ganz andere Seite, die unser Sein, unsere Gef\u00fchle ber\u00fchrt. Jedes Mal, wenn ich in Wien bin und eintauche in das geheimnisvolle Dunkel des Stephansdoms, wird mir das mit Erschauern bewusst. Da ist wirklich noch etwas anderes &#8211; kein Gott im Himmel, mag er nun Jehova, Vishnu oder Allah hei\u00dfen, denn den hat noch niemand von uns gesehen &#8211; aber ein Gott, der in jedem menschlichen Herz aufersteht, ein gewaltiger, r\u00e4tselhafter, unbekannter, Gott, der all die K\u00fcnstler, Bildner, Denker bewegte, die dieses unvergleichliche Bauwerk geschaffen haben, ein Bauwerk, das niemandem geh\u00f6rt, sondern allen, weil es wie eine Utopie in den Alltag ragt. An diese Spiritualit\u00e4t im Menschen, an diese Utopie mitten im Alltag glaube ich, aber sie hat niemals jener bedurft, die vorgeben, sie f\u00fcr sich ganz allein zu pachten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(auch erschienen in: &#8222;scharf-links&#8220;) (Angeregt durch eine Gruppe \u00f6sterreichischer Pfingstvision\u00e4re, spricht dieser Essay eine Warnung aus: eine Warnung vor dem oberfl\u00e4chlichen Denken bis hin zu moralischer Unredlichkeit der religi\u00f6s allzu Bewegten und spirituell gar zu Beschwingten)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1,89,428],"tags":[237,443,445,518,447,309,104,369,282,446],"class_list":["post-737","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-betrachtungen","category-religion","tag-angela-merkel","tag-carl-djerassi","tag-ein-kind-politik","tag-gesinnungs-verantwortungsethik","tag-hume","tag-kant","tag-max-weber","tag-migration","tag-uebervoelkerung","tag-voltaire"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/737","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=737"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/737\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=737"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=737"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerojenner.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=737"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}