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Protektionismus – ein bedrohliches Gespenst? (14.4.2009)

Von den verschiedensten Seiten wird gegenwärtig die Bedrohung durch staatliche Schutzmaßnahmen beschworen. Nichts Schlimmeres könne geschehen, als dass jeder Staat mit der sich verschärfenden Krise zunächst einmal an sich selber denke, indem er protektionistisch, d.h. egoistisch handelt. Diese Warnung vor dem Egoismus leucht...

In eigener Sache (15.3.2008)

Nach mehreren Büchern zu essentiellen Fragen der Wirts...

Drohnen und Arbeitsbienen - hässliche neue Welt (27.11.08)

Müssen Sie etwas vom Gini-koeffizienten wissen?

Bestimmt nicht, jedenfalls dann nicht, wenn Sie Augen und Ohren haben, um die soziale und wirtschaftliche Realität vorurteilsfrei zu durchschauen. Wenn Sie sich jedoch bei Ihrem Urteil vor allem auf die Weisheiten der Wirtschaftsprofessoren verlassen, dann bleibt es Ihnen durchaus nicht erspart, Ihren Horizont um den Gini-koeffizienten zu erweitern, denn er ist ein beliebtes Instrument, um Ihnen Sand in die Augen zu streuen. Ja, er ist das bevorzu...

Der ungläubige Professor - Fortsetzung

Jenner (14.3.2009):

 Der von Herrn Kaminski erhobene Vorwurf der Unsachlichkeit ist sicher auch mir gegenüber berechtigt, da ich auf die Argumente von Herrn Prof. Walther nicht immer geantwortet habe. Davon habe ich dort abgesehen, wo ...

Der ungläubige Professor – oder das Ende der Gemütlichkeit (7.11.08 - 10.3.09)

(an die Mitglieder des Wiener Wirtschaftskreises)

»Jeden dritten Euro gibt der Konsument heute für den Zinsendienst aus«!

»Nein, das ist unmöglich«, so der Kommentar eines Wirtschaftsprofessors (Prof. H. Walther, Wirtschaftsuniversität Wien).

Der Herr Professor irrt. Es handelt sich hier um ein Faktum, das jedermann in den Monatsberichten der Deutschen Bundesbank nachlesen kann. Im Jahr 2001 (2007) beliefen sich die gesamten Bankzin...

Mögliche, unmögliche und wahrscheinliche Wege aus der Krise (1.11.2008)

A) Ursachenanalyse:
Die Krise kommt nicht aus der Real- sondern aus der Finanzwirtschaft, und zwar wird sie durch die gewaltige, sich von Jahr zu Jahr vermehrende Last verursacht, die die erstere aufgrund der wachsenden Guthaben=Schulden tragen muss. Während das deutsche Inlands...

2008 - Warum all das Elend einer neuen, großen Weltwirtschaftskrise? (22.8.08)

In meinem letzten Buch habe ich unser Wirtschaftssystem mit einem Pyramidenspiel verglichen und dessen Zusammenbruch prognostiziert. Darüber hätten Sie vor einem halben Jahr noch den Kopf geschüttelt. Auf die Frage nach den wesentlichen Merkmalen unserer Wirtschaft hätten Sie alles andere nur sicher kein Pyramidenspiel vor Augen gehabt. Wir leben in einer Marktwirtschaft, die auf dem Fleiß arbeitsamer Bürger beruht, von denen jeder Einzelnen seinen oft harten Beitrag leistet, damit...

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst von Karl Marx (14.10.2008)

Man sieht sie wieder mit dem Kapital in der Hand, in Tausenden von Basisgruppen erregt diskutierend über Mehrwert, Profitrate und die bösen Kapitalisten, die die Welt von neuem ins Unglück stürzen. Marx geht um: Seit die Finanzkrise die Weltwirtschaft aus der Bahn wirft, weilt der Prophet a...

Falsche Propheten (10. 10. 08)

 

Falsche Propheten - warum lassen uns die Wirtschaftswissenschaften im Stich?

Unser Zeitalter ist bekanntlich eines der Wissenschaften. Vom Handy über die Stromversorgung bis zur Antibabypille - alles Dinge, die wir der Forschung verdanken - werden Gesellschaft und Alltagsleben von Wissenschaft beherrscht und geprägt. Nur die Wissenschaft der Ökonomie bildet dazu einen seltsamen Kontrast. Warum wissen die Ökonomen so wenig von der W...

Es ist so weit! (19.9.2008)

Die Idee der Solidarregion im Kontext der globalen Herausforderung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
für die Gelegenheit, die Verleihung des Solidarpreises mit einigen einleitenden Worten zu versehen, möc...

Reißender Geldstrom von unten nach oben (27.4.2008)

In meinem kürzlich erschienenen Buch wird erstmals der Versuch unternommen, den Geldfluss von den unteren 90 zu den oberen 10 Prozent quantitativ zu bestimmen. Er beträgt für Deutschland und das Jahr 2001 ca. 177 Mrd. Euro, d. h. etwas mehr als die größte Massensteuer, die Lohnsteuer, die im gleichen Jahr 172 Mr. Euro betrug. Inzwischen sind diese Werte natürlic...

Neue Weltwirtschaftskrise: ein reales Gespenst (11.8.2007)

Der gigantisch aufgeblähte Kredit-ballon des amerikanischen Immobilienmarktes ist soeben am Platzen - ein Vorgang, der die ganze Weltwirtschaft zu erschüttern droht, s...

Armes Afrika! (19.6.2007)

Deutschland ist ein wohlhabendes Land. Auf der Skala des höchsten durchschnittlichen Prokopfreichtums reiht es sich unter die zwanzig reichsten Industrieländer ein. Auch wenn es inzwischen eine zahlenmäßig keineswegs mehr unbedeutende Armut gibt, ist unser Problem dennoch eher der Überfluss, nicht wie in der Vergangenheit der Mangel. Denn dieser Überfluss beruht auf unersetzbaren Schätzen der Erde, vor allem ...

Das Airbus-Debakel (11.3.2007)

Was gegenwärtig bei Airbus pas-siert, halten viele für einen Unfall und bloßes Managementversagen. In Wirklichkeit handelt es sich um das Vorspiel eines kommenden Desasters. Exemplarisch läss...

Zu Harald Schumanns neuem Buch: Der globale Countdown (31.5.2008)

Als Koautor des Bestsellers „Die Globalisierungsfalle“ hat Harald Schumann vor zwölf Jahren über die Grenzen Deutschlands hinaus Aufsehen und berechtigte Besorgnis erregt. Seine Hauptthese führte die schon im Titel enthaltene Warnung aus: Globalisierung droht zur Falle zu werden. Unter anderem beschworen Schumann und Martin die dramatischen Folgen für ...

Deutschland – ein Industriestaat in der Ausverkaufsphase (21.9.2006)

Für viele, und zwar immer noc...

Weltkrieg um Wohlstand
Kommentar zum Spiegelartikel von Gabor Steingart (21.9.2006)

Der Chef des Berliner Spiegelbüros, Gabor Steingart, hat in einem Artikel von großer stilistischer Bril-lanz und überzeugender Fakten-präsentation (Der Spiegel 73/06) und seinem darauf folgenden Buch "Weltkrieg um Wohlstand" die Gefahr der asiatischen Billiganbieter, vor allem die von China ausgehende ökonomische Bedrohu...

Die Energiewende befreit uns vom Verdrängungshandel (20.9.2006)

Der von Billiganbietern ausgehende Verdrängungshandel, der Deutschland mehr und mehr zu einer Basarwirtschaft macht und seine Menschen in die Arbeitslosigkeit treibt, dieser Handel, der nicht in die Di...