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In eigener Sache (15.3.2008)

Nach mehreren Büchern zu essentiellen Fragen der Wirtschaft und Wirtschaftspolitik sollte ein Autor  Rückblick halten. Waren seine Analysen im Wesentlichen richtig oder hat er die künftige Entwicklung falsch eingeschätzt? Diese Frage erhebt...

Der ungläubige Professor – oder das Ende der Gemütlichkeit (7.11.08)

(an die Mitglieder des Wiener Wirtschaftskreises)

»Jeden dritten Euro gibt der Konsument heute für den Zinsendienst aus«!

»Nein, das ist unmöglich«, so der Kommentar eines Wirtschaftsprofessors (Prof. H. Walther, Wirtschaftsuniversität Wi...

Mögliche, unmögliche und wahrscheinliche Wege aus der Krise (1.11.2008)

A) Ursachenanalyse:
Die Krise kommt nicht aus der Real- sondern aus der Finanzwirtschaft, und zwar wird sie durch die gewaltige, sich von Jahr zu Jahr vermehrende Last verursacht, die die erstere aufgrund der wachsenden Guthaben=Schulden tragen muss. Während das deutsche Inlandsprodukt zwischen 1950 bis 2005 inflationsbereinigt um das Achtfache zunahm, vergrößerten sich die Guthaben=Schulden um das 45-fache. Der Druck der nach Veranlagung (Schuldnern) suchenden Guthaben...

2008 - Warum all das Elend einer neuen, großen Weltwirtschaftskrise? (22.8.08)

In meinem letzten Buch habe ich unser Wirtschaftssystem mit einem Pyramidenspiel verglichen und dessen Zusammenbruch prognostiziert. Darüber hätten Sie vor einem halben Jahr noch den Kopf geschüttelt. Auf die Frage nach den wesentlichen Merkmalen unserer Wirtschaft hätten Sie alles andere n...

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst von Karl Marx (14.10.2008)

Man sieht sie wieder mit dem Kapital in der Hand, in Tausenden von Basisgruppen erregt diskutierend über Mehrwert, Profitrate und die bösen Kapitalisten, die die Welt von neuem ins Unglück stürzen. Marx geht um: Seit die Finanzkrise die Weltwirtschaft aus der Bahn wirft, weilt der Prophet aus Trier wieder in unserer Mitte.
    Er hat es verdient, weil er statt Habgier Gemeinschaftlichkeit, statt Egoismus Gemeinschaftssinn, statt Ausbeutung Gerechtigkeit verlangte. Doch w&a...

Falsche Propheten (10. 10. 08)

 

Falsche Propheten - warum lassen uns die Wirtschaftswissenschaften im Stich?

Unser Zeitalter ist bekanntlich eines der Wissenschaften. Vom Handy über die Stromversorgung bis zur Antibabypille - alles Dinge, die wir der Forschung verdanken - wer...

Es ist so weit! (19.9.2008)

Die Idee der Solidarregion im Kontext der globalen Herausforderung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
für die Gelegenheit, die Verleihung des Solidarpreises mit einigen einleitenden Worten zu versehen, möchte ich mich bedanken. Ich denke, die Wahl ist dabei auf mich gefallen, weil man annahm, dass ich in puncto Globalisierung zunächst mit einer kalten Dusche aufwarte, einer Beschwörung der vielen G...

Reißender Geldstrom von unten nach oben (27.4.2008)

In meinem kürzlich erschienenen Buch wird erstmals der Versuch unternommen, den Geldfluss von den unteren 90 zu den oberen 10 Prozent quantitativ zu bestimmen. Er beträgt für...

Neue Weltwirtschaftskrise: ein reales Gespenst (11.8.2007)

Der gigantisch aufgeblähte Kredit-ballon des amerikanischen Immobilienmarktes ist soeben am Platzen - ein Vorgang, der die ganze Weltwirtschaft zu erschüttern droht, seit die Gläubiger den nur zu berechtigten Verdacht geschöpft haben, dass für sie zunehmend weniger Aussicht besteht, ihr Geld jemals zurückzuerhalten. Das Ganze erinnert fatal an das End...

Armes Afrika! (19.6.2007)

Deutschland ist ein wohlhabendes Land. Auf der Skala des höchsten durchschnittlichen Prokopfreichtums reiht es sich unter die zwanzig reichsten Industrieländer ein. Auch wenn es inzwischen eine zahlenmäßig keineswegs mehr...

Das Airbus-Debakel (11.3.2007)

Was gegenwärtig bei Airbus pas-siert, halten viele für einen Unfall und bloßes Managementversagen. In Wirklichkeit handelt es sich um das Vorspiel eines kommenden Desasters. Exemplarisch lässt sich an den Vorgängen rund um den europäischen Airbus das Dilemma veranschaulichen, in dem sich unsere Wirtschaftspolitik insgesamt befindet. Exemplarisch lässt sich aber auch zeigen, wie s...

Zu Harald Schumanns neuem Buch: Der globale Countdown (31.5.2008)

Als Koautor des Bestsellers „Die Globalisierungsfalle“ hat Harald Schumann vor zwölf Jahren über die Grenzen Deutschlands hinaus Aufsehen und berechtigte Beso...

Deutschland – ein Industriestaat in der Ausverkaufsphase (21.9.2006)

Für viele, und zwar immer noch die überwiegende Mehrzahl der Wirtschaftstreibenden und Politiker, gilt es als ausgemacht, dass Globalisierung eines der großen Menschheitsvorhaben sei, ein Reich-tumsprojekt. Diese Auffassung ...

Weltkrieg um Wohlstand
Kommentar zum Spiegelartikel von Gabor Steingart (21.9.2006)

Der Chef des Berliner Spiegelbüros, Gabor Steingart, hat in einem Artikel von großer stilistischer Bril-lanz und überzeugender Fakt...

Die Energiewende befreit uns vom Verdrängungshandel (20.9.2006)

Der von Billiganbietern ausgehende Verdrängungshandel, der Deutschland mehr und mehr zu einer Basarwirtschaft macht und seine Menschen in die Arbeitslosigkeit treibt, dieser Handel, der nicht in die Dienstleistungsgesellschaft – denn die benötigten Dienste sind zunehmend unbezahlbar – sondern in den Ausverkauf treibt, wird zur Notwendigkeit, wenn wir um knappe Ressourcen wie Öl oder...

Was geht die EU uns noch an? (17.9.2006)

Es knirscht hörbar im Gebälk der Europäischen Union. Die Zahl der von ihrem Nutzen überzeugten Bürger nimmt ab. Ich habe immer wieder die Auffassung vertreten, dass es für die ...

Was tun gegen den Wohlstandsverfall? (17.9.2006)

Es spricht nicht für den Arzt oder die medizinische Wissen-schaft, wenn sie einem Patienten, der an Zahnschmerzen leidet, den Blinddarm entfernen oder ihm eine künstliche Hüfte einsetzen. Und es spricht nicht für die ökonomische Wissenschaft oder für Politiker, die ihren Ratschlägen folgen, wenn ein Land seine industrielle Basis verhökert, Rostgürtel ringsum entstehen lässt, aber man die Bevölkerung gleichzeitig zwingt immer mehr Ab...

McKinsey und die Chinesen (26.8.2006)

Das renommierte Frankfurter Blatt für Deutschland überraschte in der Wirtschaftsrubrik seine Leserschaft, die es gemeinhin eher in einen sanften Dämmerzustand konser-vativer Beruhigung versetzt, jüngst mit einer erstaunlichen Überschrift. Es hieß dort: <...